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Urlaub mit Hund in Kroatien, Kvarner Bucht, Insel Rab: Erfahrungsbericht / Reisebericht

Im August 2010 fragte mich meine beste Freundin, ob ich mit zusammen mit ihr, ihrer kleinen Tochter und dem Familienhund nach Kroatien fahren würde. Leider wurde ihrem Mann aus betrieblichen Gründen kurzfristig der Urlaub gestrichen. Meine Freundin wollte die Reise trotzdem antreten, weil ihre Tochter damals sechs Jahre alt war und einige Wochen nach dem Urlaub in die erste Klasse gekommen ist. Deshalb war eine Verschiebung nicht möglich. Das Mädchen hatte sich sehr auf die erste Reise mit dem Hund gefreut, und ihre Mutter wollte der Kleinen eine Freude bereiten.

Den kleinen Havaneser Bobby kannte ich bereits von diversen Besuchen bei meiner Freundin und hatte ihn auf Anhieb ins Herz geschlossen. Allerdings musste ich schon nach kurzer Zeit feststellen, dass eine längere Autofahrt mit einem Hund ganz schön anstrengend sein kann. Meine Freundin meinte, dass ihre Tochter vor dieser Reise diesbezüglich sehr unkompliziert war. Auf dem Weg nach Kroatien konnte die Kleine aber kaum schlafen, weil Bobby sehr ungeduldig war und häufig bellte.

Auf der Fähre zur kleinen Insel Rab in der Kvarner-Bucht musste meine Freundin den Vierbeiner an die Leine nehmen, sonst hätte ihn sein Bewegungsdrang wohl zum Sprung ins Meer verleitet.

Sie hatte große Mühe mit dem Hund, der sich an der Adria-Küste auf Anhieb wohl fühlte. Wir hatten eine Unterkunft in einer Privatpension gebucht. Das Ehepaar Fafandjel aus Palit war uns sofort sympathisch. Die Gastgeberin erzählte uns, dass ihre Familie in den 1980er Jahren ebenfalls einen Hund hatte.

Bobby entwickelte sich schnell zum Liebling der Touristen. Die Fafandjels haben abgesehen von den Zimmern, die sie im Sommer an die Urlauber vermieten, ein hauseigenes Restaurant. Die Gäste schauten während der Mahlzeiten ständig zu uns, riefen nach dem Vierbeiner, und einige fütterten ihn mit Brotstückchen und anderen Lebensmitteln. Meiner Freundin fand das nicht so gut, weil sie Bobby ausschließlich mit Hundefutter ernährt. Der Kleine jedoch genoss die Aufmerksamkeit der Menschen und die ganzen Leckereien in vollen Zügen.

Am Skver-Strand geriet er ebenfalls schnell ins Zentrum des Geschehens. Die Kroaten sind ein sehr tier- und kinderfreundliches Volk. Deshalb kann ich einen Urlaub mit Hund in diesem Land und ganz besonders auf der Insel Rab weitempfehlen. Wir haben in diesen zehn Tagen kein einziges negatives Wort in Bezug auf das Tier gehört.

In den Nachmittagsstunden kam ein Einheimischer mit seinem Hund an den Strand, und die beiden Vierbeiner verstanden sich vom ersten Tag an prächtig. Meine Freundin und ich haben einige wunderschöne Erinnerungsbilder gemacht, die ihre Tochter noch heute immer wieder stolz ihren Schulfreundinnen zeigt.